Arbeit als ein Privileg für wenige Leute. Die harte Realität der VetternwirtschaftUnser Land scheint ein reiches und starkes Land zu sein, aber es verbirgt sich ein groβes Übel, ...Die Arbeit als ein Privileg für wenige Leute Die harte Realität der Vetternwirtschaft Unser Land scheint ein reiches und starkes Land zu sein, aber es verbirgt sich ein groβes Übel, das es sehr schwach macht: die Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosigkeit ist ein ernstes Problem, das immer mehr Leute betrifft. Aber warum ist es heute so schwierig, eine Arbeitsstelle finden? Man könnte viele Antworten geben. Eine dieser Antworten ist, dass unsere Gesellschaft chaotisch und korrupt ist, und wer die Würde, die Ehre und den Respekt verliert, ist immer der Bürger, der seine Pflicht tun. Leider gibt es in Italien eine merkwürdige Lage: der Maurer arbeitet in einer Fabrik, der Straβenkehrer arbeitet als Sekretär in einer wichtigen Firma und der Student, der ein Diplom hat, macht nur Fotokopien in einem Büro oder er ist arbeitslos, weil jemand sich ein Diplom gekauft hat und unverdient eine Arbeitsstelle besetzt. Das müsste uns nachdenklich machen. In Italien nutzen viele Leute diese dramatische Lage aus. Zum Beispiel versprechen die Politiker viele wichtige Arbeitsstellen, um viele Stimmen zu sammeln, aber wenn sie ihre Karriere beginnen, vergessen sie oft all ihre schönen Versprechen. Ob eine Person studiert hat oder nicht, in unserem Land finden nur die Günstlinge eine gute Arbeitsstelle. Das ist ungerecht, aber das ist die Realität. Es gibt immer weniger Arbeitsstellen und diese sind “reserviert” für die privilegierten Leute. Wir haben diese Lage satt und wir haben Angst vor unserer Zukunft, weil wir nichts unseren Kinder garantieren können. Sie werden auch eine ungerechte Gesellschaft haben, in der nur unehrliche Menschen ihre Karriere machen werden. Setzen wir dieser tragischen Situation ein Ende. Beenden wir endlich diese Ungerechtigkeit! |
Freitag, 12. Dezember 2008
Schreiben für den Tag der Arbeit... (Michela Lauretti)
Am Müll erstickt. Die Müllsituation in Neapel (Maria Fossi)
| „Am Müll erstickt“, „Neapel stinkt zum Himmel”, „Brennender Müll an offenen Fenstern“ sind nur einige der Titel, die die Nachrichten und Zeitungen der ganzen Welt heutzutage in den Schlagzeilen haben. Die Berühmtheit Italiens war in den letzten Monaten an kein positive Ereignis gebunden: Süditalien und insbesondere Kampanien sind eine große Mülldeponie geworden - in den Straßen der süditalienischen Stadt... „Am Müll erstickt“, „Neapel stinkt zum Himmel”, „Brennender Müll an offenen Fenstern“ sind nur einige der Titel, die die Nachrichten und Zeitungen der ganzen Welt heutzutage in den Schlagzeilen haben. Die Berühmtheit Italiens war in den letzten Monaten an kein positive Ereignis gebunden: Süditalien und insbesondere Kampanien sind eine große Mülldeponie geworden - in den Straßen der süditalienischen Stadt lagen am Samstag nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa 3700 Tonnen Abfälle herum - und Neapel, beliebteste Touristenstadt, erlebt heute eine katastrophale Situation. Die Müllhalden außerhalb der Stadt sind chronisch überlastet - sie sind keine Hügel mehr, sondern Berge! - und die Lastkraftwagen, die den Abfall sammeln und zurücknehmen sollten, kommen nicht mehr. Der Müll wird auf die Straße geworfen und bleibt dort tagelang liegen. Riesige Müllberge türmen sich nahe den Häusern der Stadt. Die Bürger sind außer sich, weil sich wieder einmal stinkender Müll bis zu ihren Fenstern stapelt und weil die vorherrschenden Zuständen für die Gesundheit gefährlich werden: Die Abfälle ziehen Vögel und Ratten an, die Krankheiten, Infektionen und Epidemien verbreiten und eine hohe Menge Dioxin hervorbringen ; das Dioxin ist verantwortlich für eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Tumorerkrankungen bei den Einwohnern dieser Gegend. Die Situation ist so unerträglich geworden, dass die Bewohner den außerhalb ihrer Häuser gestapelten Müll selbst verbrennen, so dass immer dichter Rauch über der Stadt hängt;L’Espresso berichtet, Plastik, Gummi sowie leere Batterien würden mit dem Hausmüll „Opfer der Flammen“ und die Neapolitaner vor allem Opfer giftiger Luft. Eine solche Katastrophe ist nicht mehr zu erdulden und die Autoritäten sollten sich darum kümmern, sie bald zu lösen, aber eigentlich können sie nicht für Abhilfe sorgen. Kampanien lebt seit Jahren im Griff der neapolitanischen Mafia, der Camorra. Die Bosse verdienen Millionen am täglichen Geschäft mit illegalen Mülltransporten vom Norden ins neapolitanische Hinterland und zahlen auch viele Politiker, um diese ungesetzlichen Machenschaften zu verdecken. Neapel leidet unter einem dauerhaften Problem, das nicht nur für die Gesundheit der Einwohner schädlich ist, sondern auch für das Image Italiens im Ausland. Die Welt sieht entsetzt auf unser Land und die Touristen wollen nicht mehr nach Italien kommen, die die momentan hier sind, brechen ihren Urlaub ab. Sie sind von den gesundheitsgefährdenden Zuständen geschockt und die Unruhen, die Ausschreitungen und die täglichen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten wegen der Wiedereröffnung einiger Mülldeponien am Rande Neapels sorgen für weitere Angst. Wir brauchen jetzt eine Veränderung, die nur kommen kann, wenn die Autoritäten mit der Benutzung der Müllaufbereitungs- und Müllverbrennungsanlagen die Entsorgungsprobleme lösen. Wenn wir dies nicht schaffen, wird es tragische Konsequenzen für unser Leben bringen. |
Riforma Gelmini. Ein Brief an Mariastella Gelmini (Alessandra Serafini)
| Sehr geehrte Ministerin Gelmini, Sehr geehrte Ministerin Gelmini, XXX |
Wer hat zu sagen, wie man heutzutage leben soll? (Enrika Adriunaite)
| Heute Abend hätte ich das Bedürfnis mit irgendwem zu sprechen, irgendwen zu fragen: Wie war’s denn heute? Was hast Du gemacht? Was gibt’s denn Neues? Aber keiner ist da, oder keiner hat Zeit oder Lust, sich zu unterhalten. Und es passiert so oft, dass wir keine Zeit für einander haben. Je länger ich lebe, desto einsamer fühle ich mich. Und jedes Mal stelle ich mir die Fragen: Bin ich der Grund dafür? Bin ich denn so anders? Wie soll man leben? Was mache ich falsch? Es mag schon sein, dass ich mich manchmal irre oder die Dinge anders verstehe. Aber genauso kann es doch nicht sein, dass immer nur ich falsch handle?! Ich habe viel über die Beziehung des Menschen zu seinem Nächsten und über das Geld und die Macht, die die einzigen geschätzten Werte in unserer Gesellschaft zu sein scheinen, nachgedacht. „Geld, Macht und keine Skrupel“ scheint heutzutage die tatsächliche Formel zum Glücklichsein zu sein. Auf diese Weise wird man stark, interessant, viele Türen öffnen sich und so fühlt man sich fast „allmächtig“. Trotzdem ist im Leben für jede Sache ein Preis zu bezahlen. Deshalb passiert es ganz oft, dass der Verstand dieser Menschen immer kleiner wird, indem die Ansprüche größer werden. Jetzt lasst mich aber wieder zum vorherigen Thema zurückkehren. Meiner Meinung nach gibt es viele Ursachen, die eine aufrichtige Beziehung zwischen Personen hindern. Als den ersten und wichtigsten Grund sehe ich den Vertrauensmangel untereinander. Man hat Angst, so zu sein, wie man ist; denn auf diese Weise entblößt man sich und so wird man leicht verwundbar. Das Gute, das wir haben, wird sehr oft von anderen Menschen für ihre persönlichen Interessen missbraucht und die Schwächen werden verwendet, um weiter die anderen Personen zu erniedrigen; so können sie selbst stärker werden. Man erniedrigt häufig aus Neid, wenn einer eine bessere soziale oder ökonomische Stellung hat oder wenn man einfach glücklicher scheint, oder es wird auch aus Scham gemacht, weil es ihnen selbst an Mut fehlt, ihre eigene Schuld zuzugeben und sie ihren guten Namen nicht „schmutzig“ machen wollen. Ist es Ihnen nie so vorgekommen, dass sie nicht mehr wussten, was das Richtige und was das Falsche ist? Haben denn die Werte noch einen Sinn? Ich bin fast überzeugt, dass so was nicht mehr existiert. Man scheint manchmal sogar in einer umgedrehten Welt zu leben. Ich fühle mich ein einem totalen Black-out. Man hat keine Orientierungspunkte mehr. Genauer nachgedacht gäbe es aber schon eine Lösung, um in der heutigen Welt leben zu können: eine Maschine werden; eine Maschine ohne Gefühle, ohne Skrupel, blind und taub, aber modern und im Schritt mit der Zeit. Es gäbe keine Umgangsprobleme, keine Unpässlichkeit, kein Unwohlsein, denn man würde ein Programm gemäß der kontextuellen Bedürfnisse einschalten. |
Riforma Gelmini. Ein Bericht
| Zur Zeit wird in Italien Protest gegen die jüngste Reform der Bildungsministerin Gelmini geäußert. Die Reform sieht eine Verringerung des Lehrpersonals vor; für jede fünfte Personen, die in den Ruhestand geht, wird eine neue Person eingestellt. Das führt zu einer schlechteren Qualität im Bildungswesen und zudem zu einer größeren Arbeitslosigkeit. Die Reform sieht weiter vor, ... Zur Zeit wird in Italien Protest gegen die jüngste Reform der Bildungsministerin Gelmini geäußert. Die Reform sieht eine Verringerung des Lehrpersonals vor; für jede fünfte Personen, die in den Ruhestand geht, wird eine neue Person eingestellt. Das führt zu einer schlechteren Qualität im Bildungswesen und zudem zu einer größeren Arbeitslosigkeit. Die Reform sieht weiter vor, Geldmittel zu kürzen: Dies hat zur Konsequenz, dass die Infrastruktur und die Ausstattung nicht den Bedingungen eines zeitgemäßen Unterrichts angepasst werden kann. Die Erhöhung der Studiengebühren und die Lohnkürzung für Schul- und Universitätslehrkräfte sind weitere Folgen. Die Reform sieht zudem einen Lehrer für die Grundschulzeit vor; dies bedeutet, dass weniger und zugleich größere Klassen mit geringerer Stundenanzahl vorgesehen sind. Die Betroffenen sind nicht zufrieden mit dieser Reform und sie protestieren: Die Studenten besetzen die Universität und streiken. In den Straßen finden Protestkundgebungen statt. Das ist die aktuelle problematische Situation in Italien. Ich hoffe, dass man bald eine Lösung findet. |
Riforma Gelmini. Ein Kommentar zum Thema (Silvia Zagarese)
Riformare: modificare a scopo di miglioramento uno stato di cose (Garzanti).Ormai già da tempo si parla dell'inefficienza del sistema scolastico italiano, il quale sforna sempre più spesso studenti ignoranti ed impreparati ad affrontare il mondo del lavoro, almeno a detta delle statistiche. Una riforma della scuola dovrebbe ... Riformare: modificare a scopo di miglioramento uno stato di cose (Garzanti).Ormai già da tempo si parla dell'inefficienza del sistema scolastico italiano, il quale sforna sempre più spesso studenti ignoranti ed impreparati ad affrontare il mondo del lavoro, almeno a detta delle statistiche. Una riforma della scuola dovrebbe andare a colmare le grandi lacune del nostro sistema, affinché dalle scuole e dalle università italiane escano giovani preparati, sui quali far ruotare tutto il sistema sociale, nonché economico, del nostro paese. Al centro dell'attenzione dovrebbe quindi esserci il problema sul come formare al meglio gli studenti italiani, e a tale scopo l'attuale ministro dell'istruzione Mariastella Gelmini avrebbe dovuto “proporre” la nuova riforma. L'impressione è però un'altra; più che una riforma della scuola, quella proposta dalla Gelmini sembra essere una riforma economica, col solo fine di far quadrare il bilancio dello stato. Avete mai pensato a quale sia il termine più utilizzato nei notiziari o negli articoli di giornale negli ultimi tempi? - Tagli -. Si “taglia” ovunque per racimolare più denaro possibile, e giustamente non si può mica tagliare sugli stipendi dei parlamentari? Non sarebbe giusto! Si taglia invece alle scuole pubbliche, alle università, al fondamento stesso della nostra società. Tutti i provvedimenti presi mirano a risparmiare denaro pubblico, e non importa se, per risparmiare sugli stipendi dei maestri, un bambino si troverà in classi numerosissime dove a fine anno - forse - il maestro sarà riuscito a ricordare il suo nome, o se ad uno studente universitario verrà insegnata una materia di cui il professore ne sa - forse - un po' più di lui, tutto perché c'è stato un taglio sul personale docente. La nuova legge va chiaramente contro il principio stesso di riforma, la quale, proprio per definizione, dovrebbe modificare uno stato di cose al fine di migliorarlo. Come si può chiaramente notare, anche e soprattutto grazie ai numerosi altri articoli scritti a proposito, la nuova riforma (e non aggiungerei altro) andrà a danneggiare studenti e docenti, senza sconti per nessuno, se non per i famigerati baroni che, come sempre, non mancano. Forse è già tardi per protestare, perché la legge 133 è già passata, guarda caso ad agosto (altro punto su cui si potrebbe molto discutere), ma la speranza è l'ultima a morire. Per difendere la nostra università, il nostro diritto allo studio, occorre una protesta diversa, compatta, coerente ed organizzata, una protesta che faccia notizia e che possa coinvolgere anche persone che forse oggi non hanno nulla a che fare con l'università, ma che magari un giorno vi ci vedranno studiare i propri figli o nipoti, o che invece vogliano solo che la nostra società migliori dalle sue radici. Noi italiani siamo noti per essere un popolo dotato di molta inventiva; è forse arrivato il momento di sfruttare questa nostra caratteristica per qualcosa di veramente importante, e magari anche per dimostrare ai tanti che criticano i giovani, che sappiamo fare molto più che sfilare, urlare e scrivere “okkupazione”. |
Riforma Gelmini. Links zum Thema
OriginaltexteGesetz 133; hierbei sind vor allem Art. 16 und Art. 66, wie auch Art. 67 von Interesse.
Ein Blick von außen: Zu den aktuellen Entwicklungen: Zu Forschung und Bildung in Italien allgemein: Neuer Länderbericht auf internationale-kooperation.de; |