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Freitag, 12. Dezember 2008

Infos zum Film "Das Leben der Anderen" (Katharina Ostermann)

Wir haben folgenden Film ausgesucht, weil er sehr eindringlich ein Stück deutsch-deutscher Geschichte zeigt.

Das Leben der Anderen


Florian Henckel von Donnersmarck 2006

  • Inhalt:

Der Film handelt von der ostdeutschen Kulturszene Mitte der achtziger Jahre: In das von der Politik unberührte Leben eines Künstlerpaares bricht die Staatsmacht ein. Georg Dreyman ist Schriftsteller für Theaterstücke und seine Freundin Christa-Maria Sieland Schauspielerin. Minister Hempf setzt die Stasi auf Georg an, weil er ihn aus dem Weg räumen will, denn er hat sich in Christa-Maria verliebt. Aber je länger sich der Abhörspezialist Wiesler mit dem Paar befasst, desto mehr wird seine Loyalität zum Staat auf die Probe gestellt.

  • Charaktere:

Wiesler (Ulrich Mühe): Abhörspezialist bei der Stasi
Georg Dreymann (Sebastian Koch): Schriftsteller
Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck): Schauspielerin
Anton Grubitz (Ulrich Tukur): Oberstleutnant
Bruno Hempf (Thomas Thieme): Minister


  • Historischer Kontext:

Der Hauptteil des Films spielt gegen Ende der DDR, wenige Jahre vor dem vierzigsten Jahrestages, auf den der Mauerfall folgte. Die Stasi (Ministerium für Staatssicherheit) überwachte zu dieser Zeit viele Haushalte und hörte diese ab. Besonders betroffen waren Kuenstler, die sich kritisch gegenueber dem System äußerten.

  • Das Leben der Anderen“ wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. 2007 mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film.

Filmbeschreibung "Alles auf Zucker". Eine deutsche schwarze Komödie des Jahres 2002 (Maria Fossi)

Der Jude Jakob Zuckermann, auch Jackie Zucker genannt, lebt in Berlin. Sein Motto ist „Neues Spiel, neues Glücks!“: er liebt, Billard zu spielen und verliert fast immer das Geld durch hohe Einsätze. Er ist voller Schulden und sein Familienleben geht nicht: Seine Frau will ihn verlassen und seine Kinder wollen ihn nicht sehen.

Eines Tages bekommt Jackie einen Brief: seine Mutter ist gestorben. Um sein Erbe anzutreten, soll er ein Schiiwa („Nummer 7“ auf Hebräisch, also sieben Tage) mit der Familie seines Bruders Samuel verbringen, während sie ihre Mutti begraben. Gleichzeitig findet ein Billardturnier statt, in dem er einen großen Betrag gewinnen kann und diese Summe braucht er doch, um seine Schulden zu bezahlen.

Wird er es schaffen?

Eine sehr lustige Komödie, in der aber auch das schwierige Thema des Gegenteils zwischen BDR und DDR und eine Reflexion über das Judentum behandelt werden!